04.03.2011

SIE Bayerns Frauen feiern 100 Jahre Weltfrauentag

100 Jahre Weltfrauentag - anlässlich dieses Jubiläums lud Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer zu einer Festveranstaltung in die Allerheiligen Hofkirche in der Residenz in München.

„Frauen und Medien“ – so das Thema für eine hochkarätig besetzte Diskussionsrunde. Neben Sibylle Bassler, Redaktionsleiterin von Mona Lisa und der Schauspielerin Ulrike Kriener nahmen daran auch Vertreter einiger Frauenmagazine teil: Andreas Lebert, Chefredakteur der Brigitte, Cosmopolitan-Chefredakteurin Petra Winter und Dr. Katarzyna Mol, Herausgeberin der emotion.

Ein gemeinsames Fazit zu 100 Jahren Weltfrauentag war schnell gefunden: Für Frauen hat sich Vieles zum Besseren gewandelt – aber das Ziel ist noch lange nicht erreicht.

So sind Frauen heute rechtlich den Männern gleichgestellt, in der Realität haben Frauen aber dennoch oft das Nachsehen. Nicht nur die Bezahlung ist bei Frauen vergleichsweise schlechter als bei Männern, auch bleibt die Kinderbetreuung und die Familienarbeit in den meisten Fällen an den Frauen hängen, oft verbunden mit einer Schlechterstellung im Job. Konsens der Podiumsteilnehmer: Frauen müssen endlich aufhören, immer in Allem perfekt sein zu wollen. Mit ihrem Perfektionismus stehen sie sich meist selbst im Weg.

Auch bei einem weiteren Thema waren sich die Diskussionsgäste schnell einig. Eine Frauenquote ist absolut nötig, um Frauen auf dem Weg in die Chefetagen zu unterstützen. Und erst wenn dort genügend Frauen angekommen sind, wird sich auch für die breite Masse etwas zum Besseren verändern.


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