06.03.2014

Quo Vadis, Editorial Design?

Museen widmen Magazinen eigene Ausstellungen, Cover sind wesentlicher Bestandteil des Verkaufserfolgs und herausragendes Storytelling ist für jede Produktkommunikation wichtig. Im Rahmen der Munich Creative Business Week (MCBW) gaben auf der #qved 2014 herausragende Gestalter und Journalisten Einblick in ihre Projekte. Inmitten vielfältiger Trends und Entwicklungen setzte die Konferenz Schlaglichter als Orientierungspunkte für wegweisendes Editorial Design.

Mehr denn je steht heute hochwertiger Content im Vordergrund – ergänzt durch gekonntes Storytelling und eine Gestaltung, die Menschen berührt, überrascht und begeistert. Darüber bestand auf der #qved Konsens. Dies gilt medienübergreifend, wie beispielsweise David Moretti von WIRED Italia mit erstklassigem Design für Print und iPad bewies.

Die Vielfalt der Druckerzeugnisse zeigte zudem deutlich: Print lebt – und hat Zukunft. "Die Frage ist, ob etwas die Qualität hat, die Zeit zu überdauern. Sonst ab damit ins Netz – das ist auch okay" so Mike Meire, internationale Branchengröße und Gestalter von Magazinen wie brandeins und The MINI International Magazine. Ähnlich empfindet eine Elite junger Designer, wie etwa Patrick Waterhouse von COLORS-Magazine. Seine These: "Spannende Themen und aufwändige Recherche verdienen eine haptische Form."

Dieser Trend zum haptischen Erlebnis und zur Entschleunigung verwischte in den letzten Jahren die Grenze zwischen Magazinen und Büchern. So entstehen heute in Format und Material höchst individuelle Printprodukte, die schnell zu Sammlerobjekten werden. Ein Trend, der sich auch im Corporate Publishing bemerkbar macht: hin zu bleibenden Werten. Dazu gehören "echte" Geschichten und Bilder mit unverwechselbaren Charakteren. 

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