14.10.2010

Neue Hoffnung für schwerstkranke Kinder

Am Campus Großhadern des Klinikums der Universität München soll ein neues Kinderpalliativzentrum entstehen. Für die Finanzierung des Baus wird der neu gegründete Förderverein Kinderpalliativzentrum München e.V. Spenden einwerben. 
„Der von uns geführte Förderverein muss gut 5 Mio. EURO zusammen bringen. Die LMU wird den Rest in Höhe von. ca. 1,6 Mio. Euro selbst finanzieren.“ sagt Thomas Barth, Vorsitzender des Förderverein Kinderpalliativzentrum München e.V. und Vorstandsvorsitzender der E.ON Bayern AG. Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch betont: „Das Zentrum wird die erste stationäre, palliativmedizinische Einrichtung für Kinder in Süddeutschland sein. Ziel ist es, bei Krisen schnell und umfassend zu reagieren. Um dies zu erreichen, steht das gesamte Spektrum der High-Tech-Medizin am Campus Großhadern zur Verfügung.“ heller & partner unterstützt dieses Vorhaben tatkräftig. 

Für die Unterstützung des Projekts wirbt auch die Ehefrau des bayerischen Ministerpräsidenten, Karin Seehofer, die als Schirmherrin den Förderverein Kinderpalliativzentrum e.V. vertritt: „Das Ziel der Behandlung auf der Kinderpalliativstation ist es, die Kinder und ihre Familien so zu stabilisieren, dass sie baldmöglichst wieder nach Hause entlassen werden können. Für einige der Kinder mit schwersten Symptomen kann die Palliativstation aber auch der Ort sein, an dem sie sich sicher und geborgen genug fühlen, um friedlich zu sterben. Denn auch in der Kinderpalliativmedizin gilt der Satz von Cicely Saunders „nicht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben geben“. 

Der Anstoß für das Projekt war eine junge Patientin von Prof. Dr. Monika Führer, Leiterin der Koordinationsstelle Kinderpalliativmedizin am Klinikum der Universität München: Nora. Bereits als Kleinkind erkrankte Nora an Leukämie. Jahre lang kämpfte sie gegen die „bösen Zellen“, wie sie ihre Krankheit nannte - leider vergebens. An ihrem Fall wird deutlich, wie wichtig ein Kinderpalliativzentrum für die Versorgung schwerstkranker Kinder ist. 

heller & partner entwickelte für den Förderverein Logo und Homepage und unterstütze bei der Vor- und Nachbereitung der Gründungspressekonferenz, durch die das Projekt bekannt gemacht wurde. Thomas Barth, Vorsitzender des Fördervereins und Vorstandsvorsitzender der E.ON Bayern AG, Harald Strötgen, Vorsitzender der Stadtsparkasse München und Initiatorin Prof. Dr. Monika Führer motivierten alle Anwesenden bei diesem ehrgeizigen Projekt mitzumachen. Innerhalb eines Jahres soll ein Großteil der finanziellen Mittel gesammelt sein, damit der Baubeginn erfolgen kann.

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