10.10.2017

Die Zukunft der Bahn in Bayern- heller & partner am Puls der Entwicklung

Die IHK München und Oberbayern führte am 09.10.2017 in Kooperation mit der Hanns-Seidel-Stiftung den 2. Bayerischen Verkehrspolitischen Dialog zum Thema der Schieneninfrastruktur durch. Das Podium war hochkarätig besetzt, unter anderem mit dem Bayerischen Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann und dem DB-Konzernbevollmächtigten für Bayern, Klaus-Dieter Josel.

Herrmann betonte in seinem Eingangsstatement die überragende Bedeutung der Bahn für das Flächenland Bayern, aber auch für die Metropolregionen. Die Bayerische Staatsregierung stehe voll hinter den geplanten Ausbauten der Bahntrassen- dies gelte für den Güter- wie den Personenverkehr. In Zeiten, in denen intensiv über die Chancen der Elektromobilität nachgedacht werde, sei die Elektrifizierung der Bahn eine besonders dringende Aufgabe, so Herrmann. Die Technologien hierfür gebe es schließlich seit mehr als hundert Jahren… Klaus-Dieter Josel machte seinerseits deutlich, dass die Deutsche Bahn sich Ausbauten bei Trassen und Technologien wünsche. Wenn die politischen Entscheidungen gefällt seien, "plane die Deutsche Bahn immer sehr zügig" führte Josel aus. Intensiv wurden verschiedene Modelle der Verknüpfung aus Nah- und Fernverkehr diskutiert. So wünschte sich Christian Schreyer, CEO des Bahnunternehmens Transdev, dass bei Ausschreibungen Im Nahverkehr nicht allein der Preis, sondern auch Qualität ein Entscheidungskriterium werde. Die Nachfragen aus dem mit Fachleuten von Unternehmen, Kommunen, Fachpresse und Verbänden hochkarätig besetzten Publikum legten den Fokus auf Nachwuchsgewinnung und dem vernetzten Nahverkehr in der Fläche. Rundherum eine gelungene Veranstaltung, die aufzeigte, welches Potential der Schienenverkehr in Bayern besitzt.

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